Teil 1: Einteilung und Strukturierung der Label

 

Auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit entstehen auch in der Textilindustrie immer mehr Öko-Labels. Bei unserer letzten Recherche im Oktober 2011 sind wir auf über 120 Öko-Textillabel gestoßen. Viele dieser Label werden den Erwartungen der Verbraucher nicht gerecht. Ein "gutes" Öko-Label sollte Anreize zu einer nachhaltigen Entwicklung geben und im besten Fall eine gesundheitliche sowie umwelt- und sozialverträgliche Ausrichtung haben. Label und Standards lassen sich nach Inhaber/Herausgeber, deren Strategie/Zielsetzung und deren Umsetzung/Absicherung einordnen.


Ein transparentes und glaubwürdiges Label liegt dann vor, wenn zum einen die zugrundegelegten Richtlinien/Standards öffentlich zugänglich sind. Nur so kann sich ein jeder Labelnutzer oder Konsument seine Meinung über den Anspruch bzw. Qualität eines Labels bilden. Auf der anderen Seite ist bei der Betrachtung von Standards, gemäß derer Textilien kennzeichnet werden, wichtig zu unterscheiden, wer ein Label vergibt, welchen Bereich der Standard reguliert und wie die Einhaltung des Standards sicher gestellt wird.

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